Am Freitag, den 13. März 2026, fand in der North Africa Library im Salzmannbau in Düsseldorf das diesjährige Iftar der LAG Muslim*innen statt – ein Abend, der weit über das gemeinsame Fastenbrechen hinausging. Eingebettet in einen politischen Rahmen, nutzten wir die Gelegenheit, um nicht nur den Monat Ramadan zu würdigen, sondern auch um klare Zeichen für Respekt, Anerkennung und gelebte Demokratie zu setzen.
Denn in einer zunehmend diversen Gesellschaft sendet ein gemeinsames Iftar ein starkes Signal: des Respekts gegenüber den muslimischen Gemeinschaften und der Solidarität mit den muslimischen Minderheiten in unserem Land.
Ein Abend des Willkommens
Besondere Freude bereitete uns, dass wir neue Mitglieder in unseren Reihen willkommen heißen durften. Ihr Engagement und ihre Perspektiven bereichern unsere Arbeit und zeigen, dass der politische Einsatz für Vielfalt und Zusammenhalt stetig wächst.
Wir fühlten uns zudem sehr geehrt, dass unsere neue Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Verena Schäffer, unserer Einladung gefolgt ist. Ihr Besuch war ein wertvolles Zeichen der Wertschätzung gegenüber der muslimischen Gemeinschaft und unterstrich die Bedeutung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs auf höchster politischer Ebene.
Ebenfalls zu Gast war Gönül Engelce, MdL. Ihr Austausch mit den Gästen und ihre offenen Worte haben den Abend bereichert und gezeigt, wie wichtig politische Präsenz bei solchen Begegnungen ist.
Gemeinsam Fastenbrechen – gemeinsam politische Zeichen setzen
Pünktlich um 17:00 Uhr kamen wir zusammen. Muslime und Nichtmuslime, alte Bekannte und neue Gesichter – alle teilten das Bedürfnis über die wichtigsten Fragen und Herausforderungen unserer postmigrantischen Gesellschaft und über die Rolle von Politik in Zeiten wachsender Polarisierung.
Das Iftar bot eine Plattform für interkulturellen und interreligiösen Austausch, der für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine gelebte Demokratie unerlässlich ist. Gerade in politisch herausfordernden Zeiten sind es solche Abende, die zeigen: Demokratie lebt von Begegnung.
Unser Fazit
Dieser Abend hat uns einmal mehr bestätigt, dass der politische Rahmen kein Widerspruch zu festlicher Gemeinschaft ist – im Gegenteil: Er verleiht ihr Tiefe und Wirkung. Wir danken Ministerin Verena Schäffer sowie Gönül Engelce, MdL, für ihre Zeit und ihre offenen Worte. Ebenso danken wir allen neuen Mitgliedern, die den Weg zu uns gefunden haben – wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.
Und natürlich danken wir der LAG Muslim*innen für die hervorragende Organisation und die herzliche Atmosphäre.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr – und auf viele weitere politische Begegnungen im Zeichen des Respekts und des Dialogs.